Matthias Haun
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Die Farben, das Licht, die Komposition - alles wirkt wie eine wohl durchdachte Inszenierung. Doch Haun arrangiert nicht. Er beobachtet, lichtet ab: Es ist die poetische Ordnung einer tiefwurzelnden Tradition, die er in kleinen Augenblicken erfasst. Benno Schirrmeister, taz, 5.12.02

Matthias Hauns Fotografien setzen in der Ausstellung „Urbane Räume I“ das Stadthafte der Stadt ins Bild. (...)
Sicher, einige der Bilder könnten für sich alleine stehen. Aber erst in der Zusammenschau, die vom einzelnen Foto absieht, entstehen Bezüge, baut sich die Stadt - als Mischung aus Erinnerung und Zukunft. Das geläufige Wort dafür heißt Gegenwart.(...)
Haun, das ist den Bildern anzumerken, ist über die konkrete Malerei zur Fotografie gekommen.
Benno Schirrmeister, taz, 27.03.03

Haun geht es um die Schönheit der Formen, damit löst er den Natur-Technik-Gegensatz auf. Menschen sind hier fehl am Platze, sie sind diejenigen, die dazustoßen, die unertappten Betrachter. Benno Schirrmeister, taz, 1.04.04